Vom Sehnen zum Sein

Fortbildung und Traumaintegration

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Jahresgruppe im traumasensiblen Raum

nachnähren
aufblühen
ausstrahlen
weitertragen

Manchmal spüren wir eine leise Sehnsucht – nach Lebendigkeit, nach echter Nähe, nach einem Ort, an dem wir einfach sein dürfen. Zugleich begegnen wir inneren Schutzmustern, die uns lange getragen haben und nun neue Schritte verhindern.

Inhalt der Jahresgruppe: Ausgehend von deinem aktuellen Befinden wirst du individuell begleitet und kannst mit Gefühls- und Körperarbeit tiefgreifende Erfahrungen machen. So können sich nach und nach neue, erfüllende Beziehungsmuster entwickeln.

» Fünf Treffen
» Intensiver Wachstumsprozess
» Raum für Integration
» Kontinuierliches dranbleiben
» Kleine, konstante Gruppe

Wir erforschen die zentralen Kräfte unseres Menschseins: Bindung und Individuation.

Bindung ist unser erstes und tiefstes Bedürfnis. Ohne sie könnten wir nicht überleben.
Sie gibt uns Halt, Orientierung und Sicherheit.
Und gleichzeitig – gerade weil sie so wichtig ist – ist sie auch oft das, was uns am meisten Angst macht.

Wenn Bindung früh verletzt wurde, speichert unser Nervensystem diese Erfahrungen als Gefahr. Das führt dazu, dass wir Nähe suchen – und gleichzeitig unbewusst vermeiden.
Diese innere Spannung zeigt sich in vielen Formen: als Rückzug, als Kontrolle, als ständiger Selbstzweifel oder als das Gefühl, „irgendetwas fehlt in mir“.

Viele Menschen tragen eine stille Sehnsucht in sich – nach wirklichem Gesehen werden, nach Kontakt, der nicht fordert, sondern hält.
Und oft auch diese leise Hoffnung von: Wie kann ich einfach so da sein, so wie ich bin.

In diesem 10-tägigen Prozess bilden wir einen Raum, der genau das möglich macht:
Ein gemeinsames Feld, das Sicherheit gibt – nicht durch Richtigmachen, sondern durch einfaches Dasein.
Hier kann Nachreifen geschehen, alte Schutzmuster dürfen sich zeigen, ohne überwältigend zu werden. Und aus dieser Erfahrung heraus entsteht etwas Neues:
Eine geerdete Handlungsfähigkeit, ein echtes Spüren von: Ich darf mich zeigen. Ich bin nicht allein.

Bindung und Individuation sind zwei zentrale, sich beeinflussende psychologische Entwicklungsbereiche. Bindung ist das angeborene Bedürfnis nach Nähe und Schutz durch Bezugspersonen, was eine sichere Basis für die Erkundung der Welt schafft. Individuation ist der Prozess des Herausbildens einer eigenen, einzigartigen Identität durch die Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen, oft unbewussten Erleben, was zu mehr Selbstständigkeit und Beziehungsfähigkeit auf Augenhöhe führt.

Was dich erwartet

Die vier Kernprinzipien unserer gemeinsamen Reise

Vielleicht hast du schon oft versucht, dein Verhalten zu verändern – obwohl du genau wusstest, was dir nicht gut tut. Und trotzdem war da etwas in dir, das nicht mitkam. Das liegt nicht an mangelndem Willen – sondern daran, dass tiefere Verletzungen nicht über den Verstand und Zielorientiertheit erreichbar sind.
In dieser Gruppe arbeiten wir nicht an Verhalten, sondern an dem, was darunter liegt.
Unsere Reise folgt vier einfachen Prinzipien, die Integration erst möglich machen:

  1. RAUM – Sich sicher fühlen
    Das, was sich lange versteckt hat, braucht Sicherheit und Annahme, um sich zeigen zu können.
  2. INTENTION – Den Herzenswunsch spüren
    Veränderung beginnt da, wo du dich innerlich ausrichtest – nicht als Ziel, sondern als Wunsch nach mehr Lebendigkeit.
  3. ENTFALTUNG – Raum für das, was gesehen werden will
    Wenn Raum da ist und dein Herzenswunsch gehört wird, taucht von allein auf, was deiner Lebendigkeit und deinem unmittelbarem Da-Sein im Weg steht. Die Seminarleitung und das Gruppensetting stellen dir mehr Kapazität zur Verfügung, das, was damals zu schnell war, heute in Verbundenheit in deinem Tempo zu sehen, zu würdigen und zu verstoffwechseln. Schutzmechanismen können sich lösen und es entsteht – mehr Kontakt zu deiner Lebendigkeit.
  4. REORGANISATION – Im Körper spüren, dass es anders ist
    Integration geschieht, wenn sich etwas in dir neu ordnet – nicht als Gedanke, sondern als erlebbare Erfahrung von Kraft, Verbindung und Klarheit. Diese tiefe Integration geschieht nicht durch Anstrengung. Energie, die vorher an körperliche Symptome und nicht mehr nützliche Verhaltensmuster gebunden war, steht dir als Kraft im Alltag und im Kontakt mit anderen zur Verfügung.

Was fließt noch mit ein?

Neben dem neuroaffektiven Beziehungsmodell NARM™ begleiten uns weitere Ansätze, die alle auf ihre Weise zur Selbstregulation, inneren Verbindung und Heilung beitragen:

  • NARM™ unterstützt dabei, zu erkunden, was unseren tiefsten Sehnsüchten im Weg steht, sodass neue Selbstbeziehungen entstehen können.
  • Loopen ist ein prinzipienbasierter und beziehungsorientierter Ansatz, der einen niedrigschwelligen Zugang zu den tieferen Organisationsebenen des Nervensystems ermöglicht. Bereits in sehr kurzer Zeit können neue Erfahrungen von Selbstkontakt und Verbundenheit entstehen, die nachhaltige Veränderungen in der Beziehung zu sich selbst und anderen unterstützen.
  • neuroaffektive Berührung ist ein Beziehungsangebot vom Erwachsenen zu seinen vorsprachlichen, sich isoliert fühlenden Persönlichkeitsanteilen. Da diese noch keine Sprache gelernt haben, fühlen sie sich durch bewusste Berührung gemeint und gesehen.
  • Ehrliches Mitteilen schafft einen verbindenden und sicheren Raum, in dem Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen achtsam geteilt werden – ohne sich mit ihnen zu identifizieren.
  • TRE® (Trauma Release Exercises) hilft dem Körper, gespeicherte Spannungen und Schockzustände sanft zu entladen und wieder mehr Ruhe zu finden.
  • Die Annäherungsübung nach Willi Maurer ermöglicht es, Projektionen kleinschrittig durch Reality-Checks aufzulösen und alte Schutzstrategien durch neue Erfahrungen zu ersetzen. Die Floating-Prinzipien nach G.N. Klein sind in den Annäherungsprozess integriert.
  • Das 12-Schritte-Programm bietet Struktur, Halt und Orientierung um belastende Muster oder Abhängigkeiten in sich zu erkennen und zu verändern.
  • HeartSync hilft, verletzte oder verborgene Anteile des Herzens bewusst wahrzunehmen. Versöhnung und eine tiefere persönliche Gottesbeziehung wird möglich.
  • Die Prinzipien der beziehungsorientierten Prozessarbeit helfen dir auch andere zu begleiten. Gleichzeitig wirst du durch die Settings, selbst mehr Kapazitäten entwickeln für deine eigenen Heilungsprozesse.

Organisatorisches

Infoabende via Zoom:

19. Juni 19-20 Uhr
14. August 19-20 Uhr

Melde dich hier zum Infoabend an:
https://tidycal.com/alexanderbuchheit/infoabend-jahresgruppe

Termine der Jahresgruppe:

28./29.08.26
09./10.10.26
13./14.11.26
11./12.12.26
29./30.01.27

Zeiten:

immer Freitag 14-20 Uhr und Samstag 10-17:30 Uhr

Ort:

Praxis Prisma in Oberdorf (nähe Solothurn)

Leitung:

Alexander Buchheit

Seminarkosten:

990 CHF bei Einmalzahlung bis 17. August 2026

oder

280 CHF pro Seminarblock, die erste Rate ist zahlbar bis zum 17. August, alle weiteren bis spätestens 5 Tage vor Beginn des entsprechenden Seminarblocks.

Wir werden an den 5 Seminarteilen eine feste Gruppe mit maximal 10 TeilnehmerInnen sein. Eine Teilnahme nur an einzelnen Blöcken ist daher nicht möglich.

Für wen ist diese Gruppe?

Diese Gruppe ist für dich,…

  • wenn du dich danach sehnst, dich selbst wieder echt und lebendig zu spüren – jenseits von alten Mustern und Überlebensstrategien.
  • Wenn du neugierig bist auf den Menschen, der du tief in dir bist.
  • Wenn du wieder Vertrauen in Beziehung finden und dich im Kontakt mit anderen sicher erleben möchtest.
  • Wenn du deine Erfahrungen nicht nur für dich behalten, sondern weitergeben und für andere da sein willst – weil du spürst: Verbundenheit heilt.

Anmeldung & Kontakt & weitere Infos:

Für die Anmeldung ist ein Infogespräch mit Alexander erforderlich.
Schreibe mir bitte ein E-Mail mit deinem Interesse an: info(at)heilendeBeziehungen.ch und buche hier einen Termin für das Infogespräch.

Hilfreiche Videos von Alexander Buchheit, die dir zur Einstimmung in das Thema dienen können, findest hier: